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30.01.2017

2017-01-30

Branchenberichte

Weiter steigende Umsätze im Hochbau

Gemäß den jüngsten Angaben der amtlichen Bauberichterstattung sind in den gut 19.000 Betrieben des Hochbaus knapp 251.000 Menschen beschäftigt, die insgesamt einen baugewerblichen Jahresumsatz in Höhe von etwa 39 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Branche ist stark durch kleine und mittelgroße Betriebe geprägt. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass in rund zwei Drittel der Betriebe weniger als zehn Personen beschäftigt sind. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Hochbaufirmen liegt im Wohnungsbau.

Der Wohnungsneubau dürfte in naher Zukunft lebhaft bleiben, nicht zuletzt wegen der allgemein steigenden Realeinkommen und des in einigen Regionen stark gewachsenen Wohnbedarfs. Von Maßnahmen im Bestand sind hingegen kaum Impulse zu erwarten. Zwar dürfte der Bedarf an altersgerechten Modernisierungen erneut zunehmen. Dem wird jedoch voraussichtlich ein weiter rückläufiges Volumen im Bereich der energetischen Sanierung gegenüberstehen. Auch im öffentlichen Hochbau ist mit einer abermals steigenden Nachfrage zu rechen. Stimulierend wirken hier unter anderem der enorme Modernisierungsbedarf im kommunalen Gebäudebestand und die Sondermittel vom Bund für entsprechende Vorhaben.

Nach Schätzungen des ifo Instituts, die auf den Daten der amtlichen Kostenstrukturerhebung basieren, haben die Hochbauunternehmen im Jahr 2014 im Durchschnitt ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von gut fünf Prozent des Bruttoproduktionswertes erzielt. In 2015 dürfte die Ertragsquote im Zuge einer lediglich schwach wachsenden Hochbaunachfrage bei steigenden Arbeitskosten etwas geringer ausgefallen sein, aber dennoch im Branchendurchschnitt ein zufriedenstellendes Niveau erreicht haben. Auch für 2016 und 2017 zeichnet sich insgesamt eine zufriedenstellende Ertragslage ab.

Ein wichtiges Thema in der Branche stellt der Fachkräftemangel dar. Die Probleme die sich hieraus für die Betriebe ergeben, könnten perspektivisch durch die Einstellung von Migranten und Flüchtlingen eingedämmt werden. Allerdings mangelt es in diesem Personenkreis häufig noch an den notwendigen Sprachkenntnissen und Qualifikationen. Verschiedene Initiativen sind bestrebt, die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. So werden beispielsweise in dem von der Berliner Senatsverwaltung unterstützten Projekt „Arrivo Bauwirtschaft“ Flüchtlinge mit Deutschkursen und fachlichen Tätigkeiten für eine Ausbildung im Bau fit gemacht.

Das "VR Branchen special“ informiert in 100 Berichten über 160 vorwiegend mittelständisch geprägte Branchen der deutschen Wirtschaft. Jeder Bericht enthält Analysen und Prognosen zur Struktur der Branche, zu konjunkturellen Perspektiven und zur betriebswirtschaftlichen Situation. Außerdem werden Wettbewerbsposition und -fähigkeit, strategische Defizite und unternehmerische Optionen der jeweiligen Unternehmen aufgezeigt. Die Berichte werden vom ifo Institut, München erstellt und halbjährlich aktualisiert. Das Gesamtpaket wird vom DG VERLAG (www.dgverlag.de) vertrieben. Jeden Monat erscheint ein Bündel von 16 bis 17 aktualisierten Berichten. Die einzelnen Berichte sind bei Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich. Herausgeber der Berichte ist der BVR.

Journalisten können den Branchenbericht beim BVR anfordern.


Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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