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24.08.2017

2017-08-24

Branchenberichte

Baukonjunktur und gutes Konsumklima lassen die Umsätze im Holzhandel steigen

Gemäß den aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes erwirtschaften die knapp 3.600 Unternehmen des Holzgroßhandels mit rund 42.600 Beschäftigten einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 20,3 Milliarden Euro. Gut ein Drittel der Unternehmen vertreibt in erster Linie Roh- und Schnittholz. Ein weiteres Drittel hat seinen Umsatzschwerpunkt bei sonstigen Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz. Die restlichen Unternehmen führen Holzprodukte im Rahmen eines Warenangebots, das auch Baustoffe, Sanitärkeramik oder Anstrichmittel enthält. 

Im Rohholzhandel engagierte Großhändler kaufen ihre Waren direkt bei den Waldbesitzern um sie hauptsächlich an Sägewerke, die Holzwerkstoffindustrie, die Zellstoff- und Papierindustrie sowie die Energieholzbranche zu liefern. Die im Schnittholzhandel tätigen Unternehmen beschaffen ihr Holz in erster Linie bei Sägewerken und Importeuren. Zu ihren wichtigsten Abnehmergruppen gehören das holzverarbeitende Gewerbe sowie Platzgroßhändler, deren Absatz sich auf bestimmte Regionen beschränkt. Bei den im Geschäft mit Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz aktiven Großhändlern handelt es sich häufig um inhabergeführte Unternehmen, die in erster Linie die Feindistribution für Betriebe des holzverarbeitenden Handwerks wahrnehmen. Manche Unternehmen sind vorwiegend im Konsumgütergroßhandel tätig und beliefern Einzelhandelsunternehmen, wie Holzfachmärkte oder Bau- und Heimwerkermärkte. Viele Holzhändler haben sich Verbundgruppen angeschlossen, die Beschaffungsfunktionen übernehmen und günstige Einkaufskondiktionen aushandeln können. 

Den regelmäßigen Unternehmensumfragen des ifo Instituts zufolge, hat sich das Geschäftsklima bei den Holzhändlern in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 zunehmend verbessert. Vor dem Hintergrund der günstigen gesamtwirtschaftlichen Perspektiven erwarten die Firmen zudem für die zweite Jahreshälfte überwiegend eine weitere Verbesserung ihrer Geschäftslage. 

Eine wichtige Informationsquelle zur Bewertung der betriebswirtschaftlichen Verfassung der Branche stellt die amtliche Jahreserhebung dar, deren Ergebnisse derzeit bis zum Jahr 2015 vorliegen. Damals belief sich die durchschnittliche Rohertragsquote der Holzhändler auf knapp 20 Prozent des Umsatzes. Dem Rohertrag standen Aufwendungen von knapp 17 Prozent gegenüber, sodass sich ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von gut 3 Prozent des Umsatzes ergab. Unter Einbeziehung der Fremdkapitalzinsen und der kalkulatorischen Kosten war die Ertragslage insgesamt als zufriedenstellend einzustufen. Trotz derzeit vielfach steigender Verkaufs- und rückläufiger Beschaffungspreise dürfte die betriebswirtschaftliche Situation auch in 2017 und 2018 im Branchenmittel zufriedenstellend ausfallen. 

In Reaktion auf die sehr hohe Konkurrenzintensität in der Branche setzen viele mittelständische Holzhändler über die traditionellen Aufgabenbereiche, wie das Angebot von Artikeln verschiedener Qualitäten im Strecken- und Lagergeschäft, hinaus, auf eine möglichst schnelle Belieferung ihrer Kunden. Teilweise werden dabei auch Logistikunternehmen eingeschaltet. Wettbewerbsvorteile können zudem auch durch eine kompetente Beratung und Information der Geschäftspartner erlangt werden. 

Journalisten können den Branchenbericht beim BVR anfordern. 
 


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