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31.05.2017

2017-05-31

BVR aktuell

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bankwirtschaftlichen Tagung 2017

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Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der 73. Bankwirtschaftlichen Tagung des BVR im Berliner Maritim-Hotel.
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V.l.n.r.: Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ Bank, Dr. Veit Luxem, Vorsitzender des BVr-Verbandsrates, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und BVR-Präsident Uwe Fröhlich
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Martin Schulz, Parteivorsitzender der SPD, zu Gast beim BVR
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BVR-Präsident Uwe Fröhlich eröffnet die 73. BWT.
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Sabine Lautenschläger, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, sprach sich für eine abgestufte Bankenregulierung aus.
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BVR-Vorstand Gerhard Hofmannn
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BVR-Vorstand Gerhard Hofmannn und Sabine Lautenschläger, EZB
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BVR-Vorstand Andreas Martin
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Zur Diskussion, mit v.l.n.r.: Carsten Schneider, SPD, Ralph Brinkhaus, SPD, Dr. Gerhard Schick, Bündnis 90/Die Grünen und Bernd Wittkowski, Börsen-Zeitung


Die Bundeskanzlerin würdigte in ihrer Rede die erst kürzlich von der UNESCO verliehene Aufnahme der Genossenschaftsidee in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. „Die Genossenschaftsidee macht ihre Banken zu etwas Besonderem“, sagte Merkel. Diese Besonderheit müsse sich auch in den internationalen Regeln stärker wiederfinden. Merkel: „Ich sage ihnen meine Unterstützung zu bei den anstehenden Verhandlungen in Basel und Brüssel.“

Zuvor hatte BVR-Präsident Uwe Fröhlich in seiner Eröffnungsrede gemahnt, dass das Geschäftsmodell der Volksbanken und Raiffeisenbanken als regional agierende mittelständische Kreditinstitute verlässliche Rahmenbedingungen benötigt. Dazu gehöre ein Mindestmaß an Stetigkeit, die eine Orientierung für Wirtschaftsunternehmen erst ermöglicht. „Das Gegenteil ist in der Kreditwirtschaft allerdings derzeit der Fall“, so Fröhlich. „Stichworte sind Basel IV, MiFID II, neue EBA-Standards oder Verbrauchervorschriften. Jede Vorschrift für sich mag ja einem sinnvollen Ziel dienen, aber man hat schon das Gefühl eines Wettlaufs der Regulierungsbehörden nach möglichst mehr und komplexeren Regeln. Nach einem durchdachten Gesamtplan sieht die Summe der Vorschriften jedenfalls nicht aus.“

Fröhlich versprach den anwesenden Bankvorständen, dass der BVR sich an konkreten Vorschlägen für Verbesserungen der Bankenregulierung beteiligt und sich konstruktiv in die derzeit laufende Diskussion einbringt. Auf BVR-Initiative hin beschäftigt sich bereits eine so genannte „High Level Group“ aus Vertretern der Spitzenverbände der Deutschen Kreditwirtschaft, des Bundesfinanzministeriums, der BaFin und der Bundesbank damit, konkrete praktische Erleichterung für die Praxis auszuarbeiten und gemeinsam zu bewerten.


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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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